Tamurt https://tamurt.info/de Ihr Link mit der Kabylei Thu, 07 Jun 2018 07:59:18 +0000 de-DE hourly 1 In einem Facebook-Videoberichtete Herr Slimane Bouhafs über die Zustände seiner 20-monatigen Inhaftierung in Algerien https://tamurt.info/de/in-einem-facebook-videoberichtete-herr-slimane-bouhafs-ueber-die-zustaende-seiner-20-monatigen-inhaftierung-in-algerien/ https://tamurt.info/de/in-einem-facebook-videoberichtete-herr-slimane-bouhafs-ueber-die-zustaende-seiner-20-monatigen-inhaftierung-in-algerien/#respond Thu, 07 Jun 2018 07:42:10 +0000 https://tamurt.info/de/?p=14603 ALGERIEN (Tamurt) - Guten Abend, ein Großes Azul an Alle.
Ich bin Slimane Bouhafs, derjenige, der 20 Monate wegen seines christlichen Glauben im Gefängnis sitzen musste. Ich habe vieles erleiden müssen. Man hat mich unterdrückt. Man hat mich beschumpfen. Man hat mir meine Diäternährung vorenthalten. Ich musste auf dem Boden schlafen und als Bett Pappkartons verwenden. Ich musste acht Tage im Krankenhaus verbringen, weil sie mich vergiftet haben. Ich kann gar nicht alles erzählen.

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ALGERIEN (Tamurt) – Guten Abend, ein Großes Azul an Alle.
Ich bin Slimane Bouhafs, derjenige, der 20 Monate wegen seines christlichen Glauben im Gefängnis sitzen musste. Ich habe vieles erleiden müssen. Man hat mich unterdrückt. Man hat mich beschumpfen. Man hat mir meine Diäternährung vorenthalten. Ich musste auf dem Boden schlafen und als Bett Pappkartons verwenden. Ich musste acht Tage im Krankenhaus verbringen, weil sie mich vergiftet haben. Ich kann gar nicht alles erzählen.

Aktuell wird mein Gehalt blockiert. Ich weiß nicht, was das System von mir erwartet. Wenn ihr mich umbringen wollt, dann tut es. Das macht ihr schon, da ihr mich ohne Ressourcen lasst. Aber ich werde meinen Kampf nicht aufgeben. Er geht weiter!

Diese Heimat ist die Heimat von Sankt Augustinus. Es ist nicht eure! Es ist die von Massinissa, Jugurtha und Dihya. Es ist nicht eure!

Ich kann es bestätigen: Ich bin Kabyle, Amazigh, Sohn von Sankt Augustinus. Ich bin es, ich werde es bleiben, selbst nach dem Tod.

Meine Hoffnung, mein letztes Wort ist, dass diese Botschaft von der kabylischen Sprache in alle Sprachen der Welt übersetzt wird, um die Unterdrückung, in der sich die Christen befinden, aufzuzeigen.

Sie versiegeln unsere Kirchen, bedrohen unsere Priester und versuchen sie zu korrumpieren. Bitte stoppt dies!

Alle Gesetze untersagen, dass Menschen verhungern. Ihr, ihr lasst meine Kinder verhungern. Das ist unmenschlich! Unmenschlich!

Stellt euch vor, Europa erpresste die Muslime durch Vorenthaltung der Lebensgrundlagen, um sie zum Christentum zu konvertieren oder laizistisch und atheistisch zu werden. Was würdet ihr denn machen? Würdet ihr sagen, das sei legal?

Das ist eine schwere Aggression. Ein Angriff, den Merzouk Touati erlitten hat und dafür ins Gefängnis kam. Er wurde der Spionage bezichtigt und ins Gefängnis geworfen. Er, der sein Leben als Arbeiter verdient! Was kann er denn für Auskünfte liefern? Eure Anschuldigungen sind unsinnig!

Wir haben wirklich keine Justiz! Wir haben wirklich keine Justiz!
Wenn wir eine Justiz hätten, gäbe es diese Willkür nicht!
Friede sei mit euch! Danke vielmals! Auf Wiedersehen!

Übersetzung:  Hsen Ammour

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Sechs Jahrezehnte Kämpf gegen die Verleugnung der Realität https://tamurt.info/de/sechs-jahrezehnte-kaempf-gegen-die-verleugnung-der-realitaet/ https://tamurt.info/de/sechs-jahrezehnte-kaempf-gegen-die-verleugnung-der-realitaet/#respond Fri, 20 Apr 2018 13:43:54 +0000 https://tamurt.info/de/?p=14596 MÜNCHEN (Tamurt) - Anlässlich des Gedenkens an den Masirischen Frühling und den schwarzen Frühling 2001 lädt der Verein Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V. (DKF) L'Hocine Yahia ein. Er ist Professor für Biomedizintechnik an der Universität Montreal. Er wird uns über die Lage der Kabylen unter der algerischen Terrorherrschaft und über den Kampf den Kabylen für ihre Existenz berichten. Die Konferenz findet am Freitage, den 27. April in München statt. Eintritt frei.

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MÜNCHEN (Tamurt) – Anlässlich des Gedenkens an den Masirischen Frühling und den schwarzen Frühling 2001 lädt der Verein Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V. (DKF) L’Hocine Yahia ein. Er ist Professor für Biomedizintechnik an der Universität Montreal. Er wird uns über die Lage der Kabylen unter der algerischen Terrorherrschaft und über den Kampf den Kabylen für ihre Existenz berichten. Die Konferenz findet am Freitage, den 27. April in München statt. Eintritt frei.

Die Redaktion

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Amazigh Frühling in Freiburg https://tamurt.info/de/amazigh-fruehling-in-freiburg/ https://tamurt.info/de/amazigh-fruehling-in-freiburg/#respond Fri, 06 Apr 2018 19:22:47 +0000 https://tamurt.info/de/?p=14588 FREIBURG (Tamurt) - Den Amazigh-Kabylischen-Frühling zu feiern ist der kabylischen Gemeinschaft in Deutschland oder in Europa ein heiliger Gedenktag geworden.

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FREIBURG (Tamurt) – Den Amazigh-Kabylischen-Frühling zu feiern ist der kabylischen Gemeinschaft in Deutschland oder in Europa ein heiliger Gedenktag geworden.

Jedes Jahr treffen sich die Kabylen und Freunde aus Deutschland, um der deutschen Öffentlichkeit die bürgerliche gewaltlose Revolution im Jahr 1980 für die Demokratie und Menschenrechte in der Kabylei und in Algerien zu erläutern. Aus diesem Anlass hat die DKF, in Zusammenarbeit mit dem Verein Kultur und Projekte Südwind Freiburg e.V., ein Treffen in Freiburg, Faulerstr.8, organisiert, zu dem alle Kabylen und Freunde sehr herzlich eingeladen sind.

Für mehr Informationen siehe bitte die Anzeige.

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Guatemala: Forscher finden Überreste riesiger Maya-Stätten https://tamurt.info/de/guatemala-forscher-finden-ueberreste-riesiger-maya-staetten/ https://tamurt.info/de/guatemala-forscher-finden-ueberreste-riesiger-maya-staetten/#respond Sun, 04 Feb 2018 04:13:07 +0000 https://tamurt.info/de/?p=14561 Die Nachricht gilt schon jetzt als Sensation. Im Urwald von Guatemala haben Forscher zahlreiche Überreste der Maya-Kultur entdeckt. Ein Meilenstein der Archäologie – möglich dank moderner Technik. Zunächst geht es auf schmalen Pfaden durch den dichten Dschungel – dann, plötzlich, wird der Blick frei auf kolossale Tempel, Mauern, Pyramiden und Paläste. Wer heute als Tourist […]

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Die Nachricht gilt schon jetzt als Sensation. Im Urwald von Guatemala haben Forscher zahlreiche Überreste der Maya-Kultur entdeckt. Ein Meilenstein der Archäologie – möglich dank moderner Technik.

Zunächst geht es auf schmalen Pfaden durch den dichten Dschungel – dann, plötzlich, wird der Blick frei auf kolossale Tempel, Mauern, Pyramiden und Paläste.

Wer heute als Tourist Ruinenstädte wie Palenque im Süden Mexikos oder Tikal im Norden Guatemalas besucht, darf sich immer noch ein wenig fühlen wie jene Abenteurer, die ab der Wende zum 19. Jahrhundert die Überreste der Maya-Kultur entdeckten. Das alles aber kann vom Ausmaß her wohl nur eine grobe Ahnung dessen vermitteln, was Archäologen nun im Regenwald Guatemalas entdeckten. Wie die BBC am Wochenende berichtete, stießen die Forscher auf rund 60.000 Ruinen, die sich auf einem mehr als 2.000 Quadratkilometer großen Areal im Norden des Landes verteilen.

Präzise Lasertechnik

Steinerne Fundamente von einfachen Wohnhäusern gehören ebenso dazu wie Verteidigungswälle, Gräben, Festungen und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Er habe Tränen in den Augen gehabt, bekannte einer der Wissenschaftler, Stephen Houston von der Brown University im US-Bundesstaat Rode Island, gegenüber dem britischen Sender. Die Funde legen nahe, dass zu Zeiten der Maya bis zu vier mal mehr Menschen als bisher angenommen in der Region siedelten. Die Infrastruktur nötigt den Experten größten Respekt ab. Offenbar seien die Maya, die ihre Blütezeit in Mittelamerika vor rund 1.500 Jahren erlebten, ähnlich innovativ gewesen wie beispielsweise die Hochkulturen im alten Griechenland oder China.

Anders als das zu Teilen freigelegte Palenque und Tikal liegen die jetzt entdeckten Ruinen versteckt unter dem dichten Dach des Regenwalds. Selbst eine siebenstöckige Pyramie liege für das bloße Auge verborgen unter der üppigen Vegetation, heißt es in dem Bericht der BBC. Dass sich Wissenschaftler trotzdem ein Bild von alledem machen könne, liegt an einer neuen Technologie namens Lidar. Dahinter steckt eine Lasertechnik, die von einem Hubschrauber aus den Erdboden mit enormer Präzision abtasten kann. Aus Abermillionen Laserimpulsen lässt sich im Anschluss eine dreidimensionale Ansicht der untersuchten Fläche erstellen.

„Stadt des Affengottes“

Die Bedeutung der Technik für die Archäologie vergleichen Fachleute wie Francisco Estrada-Belli von der Tulane University in New Orleans mit jener des Weltraumteleskops Hubble für die Erforschung des Orbits. Auch Stephen Houston spricht von einem Quantensprung in der rund 150-jährigen Geschichte der modernen Maya-Forschung. Lidar kam unter anderem bereits bei Untersuchungen in der Nähe der weltberühmten Tempelanlage von Angkor Wat im südostasiatischen Kambodscha zum Einsatz.

Spektakulär verlief auch eine Expedition in der entlegenen Region La Mosquitia in Honduras. In diesem Fall lieferte Lidar Hinweise auf eine bislang unbekannte Zivilisation, die mutmaßlich Kontakte zu den Maya unterhielt. Die Funde lassen auf einen Zeitraum der Besiedelung zwischen 1000 und 1520 schließen – einer Phase, in der der Stern der Maya in anderen Teilen Mittelamerikas allerdings schon wieder gesunken war. „Die Stadt des Affengottes“ in Honduras und ihr sagenhafter Reichtum überdauerten dagegen gerüchteweise die Jahrhunderte.

Immer noch unerforschte Täler

In seinem im vergangenen Jahr erschienenen gleichnamigen Bestseller schildert US-Publizist Douglas Preston die Herausforderungen, vor denen die Expeditionsteilnehmer in Honduras standen. „Es war in vielerlei Hinsicht eines der beeindruckendsten Erlebnisse meines Lebens“, so Preston in einem Interview. „Tief in der Mosquitia gibt es immer noch große, abgeschiedene Täler, die völlig unerforscht sind.“

Den Archäologen in Guatemala ergeht es ähnlich. Die jüngsten Entdeckungen könnten erst der Anfang sein. Per Lidar will eine Kulturerbe-Organisation innerhalb von drei Jahren 14.000 Quadratkilometer des guatemaltekischen Tieflands vermessen. Stoff genug für Forschung über Jahrzehnte. Immer noch werfen die Maya zahlreiche Rätsel auf. Auch, warum die Hochkultur ab dem 9. Jahrhundert unterging, ist nicht eindeutig geklärt. Bei der „Stadt des Affengottes“ könnten Seuchen eine Rolle gespielt haben. Eingeschleppt durch Kolumbus und die spanischen Konquistadoren.

focus.de
Samstag, 03.02.2018, 15:38

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Yennayer 2968 : Die Kabylei wird siegen https://tamurt.info/de/yennayer-2968-die-kablei-wird-siegen/ https://tamurt.info/de/yennayer-2968-die-kablei-wird-siegen/#respond Fri, 12 Jan 2018 08:58:01 +0000 http://de.tamurt.info/?p=14438 MÜNCHEN (Tamurt) - Deutsch kabylische Freundschaft e.V. lädt euch zum Neujahrsfest 2968 der Masiren (Berber) ein. Freitage, den 12 Januar 2018, Kultur und Bürgerhaus Moosach Pelkovenschlössl, Adresse: Moosacher St.-Martins-Platz 2, 80992 München

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Seit einige Tagen hat Algerien Yennayer als berberisches Neujahr anerkannt und erklärt, dass der 12 Januar ein bezahlte Feiertag ist.

Algerien hat die Imazighen seit mehr als einem Jahrhundert bekämpft, manchmal sogar mit Waffen wie 200 1 als 137 Kabylen durch die algerisches Armee getötet wurden.

Angesichts des algerischen Verhaltens als Kolonialmacht auf Berberischen Boden hat sich das Verlangen der Kabylei nach Unabhängigkeit immer mehr verbreitet.

Yennayer, das berberisches Neujahr hat alle Invasionen und Monotheisten Religionen überlebt. Die Kabylen wie alle Berber haben dieses Fest immer Groß gefeiert, seit Inthronisierung von König Schaschnak (Cacnaq) im Reich des Pharaonen.

Die Jenigen, die die Geschichte verfälschen wollen, sollen sich schämen.

In die Kabylei ist ein neue Unabhängigkeit Bewegung Union für kabylische Republik gegründet worden, um die algerische Tyrannei zu überwinden.

Es lebe die Freiheit
Es lebe die demokratische Kabylei
An alle ein gutes Berberisches Neujahr 2968

Lyazid Abid

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Umweltkatastrophe in der Kabylei, Nord-Afrika https://tamurt.info/de/umweltkatastrophe-in-der-kabylei-nord-afrika/ https://tamurt.info/de/umweltkatastrophe-in-der-kabylei-nord-afrika/#respond Tue, 18 Jul 2017 13:06:59 +0000 http://de.tamurt.info/?p=14421 KABYLEI (Tamurt) - Nachstehend veröffentlichen wir einen an Greenpeace Deutschland adressierten Brief des Vereines Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V., um die Brandstiftung in der Kabylei durch das algerische Regime anzuprangern.

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KABYLEI (Tamurt) – Nachstehend veröffentlichen wir einen an Greenpeace Deutschland adressierten Brief des Vereines Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V., um die Brandstiftung in der Kabylei durch das algerische Regime anzuprangern.

Vor den Toren Europas lieg ein Land, die Kabylei, das die Deutschen nicht kennen. Dieses Land wird von den autochthonen Imazighen (Berbern) bewohnt. Sie leisten seit 1962 einen pazifistischen Widerstand gegen den neuen zentralen araboislamistischen Kolonialismus Algiers. Die Machthaber in Algerien wollen die kabylische Nation durch eine totale Arabisierung vernichten.

Aber die meisten Kabylen widersetzen sich, trotz wirtschaftlicher, politischer und religiöser Erpressung (Entsendung der Salafisten in die Kabylei) immer noch der Ausrottung ihrer Kultur. Die anti-kabylische Politik Algiers hat in diesen Tagen einen Höhepunkt erreicht, derart, dass die algerischen Funktionäre es nicht für notwendig gehalten haben, die zahlreichen Brandherde zu löschen. Die Kabylei brennt überall. Es gab auch Tote, die von der deutschen Presse in keiner Weise wahrgenommen wurden.

Die Brandstifter sind, laut Beobachtern aus der Bevölkerung, zum Teil die in der Kabylei stationierten repressiven Kräfte Algiers. Eine ökologische Katastrophe bahnt sich an. Wälder, Fruchtbäume, Olivenhaine und Tiere werden zerstört. Die Lebensgrundlage der dortigen Bevölkerung wird vernichtet. Natur und Mensch werden für eine sehr lange Zeit leiden.

Wir, Mitglieder und Freunde des Vereins „Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V(DKF)“ sind der Überzeugung, dass Greenpeace sich durch politische Aktionen zum Schutz der Fauna und Flora in der ganzen Welt, auch für die Umwelt in der Kabylei und die Kabylen, engagieren kann. Um eine Antwort wird gebeten. Im Voraus besten Dank

Masin Ammour für Die Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V (DKF)

 

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Erinnerungen an Gabriel https://tamurt.info/de/erinnerungen-an-gabriel/ https://tamurt.info/de/erinnerungen-an-gabriel/#respond Fri, 07 Jul 2017 09:06:20 +0000 http://de.tamurt.info/?p=14416 HAMBURG (Tamurt) - Mit großer Trauer habe ich vom Tod meines langjährigen Freundes und Genossen Gabriel Levy erfahren. Leider kann ich heute nicht auf der Trauerfeier für Gabriel sein. Die Nachricht erreichte mich zu spät. Heute bin ich mit Zehntausenden anderen Linken aus Deutschland und ganz Europa in Hamburg. Wir protestieren trotz massiver Polizeiangriffe und Demonstrationsverbote gegen das G20-Treffen, gegen den Kriegsbrandstifter Trump und den Kurdenmörder Erdogan. Ich bin aber sicher, dass Gabriel es verstanden hätte. Ja, er hätte es gut geheißen und ermutigt, dass ich heute hier bin.

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HAMBURG (Tamurt) – Mit großer Trauer habe ich vom Tod meines langjährigen Freundes und Genossen Gabriel Levy erfahren. Leider kann ich heute nicht auf der Trauerfeier für Gabriel sein. Die Nachricht erreichte mich zu spät. Heute bin ich mit Zehntausenden anderen Linken aus Deutschland und ganz Europa in Hamburg. Wir protestieren trotz massiver Polizeiangriffe und Demonstrationsverbote gegen das G20-Treffen, gegen den Kriegsbrandstifter Trump und den Kurdenmörder Erdogan. Ich bin aber sicher, dass Gabriel es verstanden hätte. Ja, er hätte es gut geheißen und ermutigt, dass ich heute hier bin.

Unsere erste Begegnung fand 1991 statt. Ich organisierte damals noch für die Jungsozialisten eine Veranstaltung über die Zukunft des Nahen Ostens nach dem Golfkrieg. Wir luden Palästinenser und Kurden ein und wollten auch gerne einen Israeli auf dem Podium haben. Die palästinensischen Genossen meinten, ich sollte doch einmal Gabriel Levy anrufen. Israeli sei der zwar nicht, aber ein antizionistischer Jude, der solidarisch an der Seite des palästinensischen Kampfes gegen die Besatzung stehe.

Seit damals waren wir befreundet. Über Gabriel lernte ich die trotzkistische IV. Internationale und ihren leider bald verstorbenen Vordenker Ernest Mandel und ihre Ziele des internationalen Sozialismus und der Rätedemokratie kennen. Diesen Zielen blieb ich auch nach meinem Austritt aus der IV. Internationale verbunden, ebenso wie die Freundschaft mit Gabriel andauerte und niemals unter kleinlichen politischen und organisatorischen Differenzen litt.

Mit Gabriel war ich in den letzten 25 Jahren auf ungezählten Demonstrationen. Unvergessen ist mir, wie wir 2004 gerade zusammen im Biergarten saßen und eine leckere von Gabriel zubereitete Brotzeit aßen, als uns ein Hilferuf per Telefon erreichte. Rund hundert sehr junge Antifaschisten hatten sich vor einem Haus versammelt, in dem sich gerade eine Nazipartei tagte und die Polizei attackierte die Linken und kesselte sie ein. Gabriel und ich überlegten nicht lange. Wir packten die Brotzeit ein und eilten den noch unerfahrenen Genossen zur Hilfe. Gabriel hielt eine glänzende Agitationsrede gegen den Faschismus und gewann damit das Vertrauen der Antifaschisten. Es war dann unserem Einfluss auf die Demonstration und unseren vermittelnden Gesprächen mit der Polizeiführung zu verdanken, dass die Polizei am Ende alle Demonstranten wieder frei ließ und es zu keinen Festnahmen kam.

Vor zwei Jahren, als sich die Herren der Welt in Elmau zum G7 versammelten, demonstrierten Gabriel und ich mit Zehntausenden anderen in München für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung, gegen Neoliberalismus und ausbeuterische Freihandelsabkommen. Und Gabriel hielt dabei die Berberfahne hoch – in seinen letzten Lebensjahren galt sein politisches Engagement insbesondere dem Selbstbestimmungskampf der Kabylei. Noch im Januar dieses Jahres feierten wir in Berlin zuerst das kabylische Neujahrsfest um am nächsten Tag gemeinsam an der alljährlichen Gedenkdemonstration zu den Gräbern von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg auf dem Sozialistenfriedhof teilzunehmen. Leider konnte Gabriel sich seinen großen Wunsch nicht mehr erfüllen, die Kabylei einmal zu besuchen.

Gabriel, der marokkanische Jude und Antizionist, der seit Jahrzehnten in Bayern lebende Franzose, der Freund der Palästinenser und der Kabylei, der Marxist und zugleich an einen Gott Glaubende, der Psychologe und selber unter einer psychischen Krankheit Leidende wollte niemals nur auf eine Identität festgelegt werden. In eine Schublade gesteckt zu werden, gehörte zu den wenigen Dingen, die ihn ernsthaft böse werden ließen. Aber mit den Worten Isaak Deutschers meinte ich, dass Gabriel einer der „nichtjüdischen Juden“ war – ein von seiner jüdischen Herkunft zwar geprägter aber die jüdische Religion nicht praktizierender Humanist und Internationalist.

Damit ist Gabriel auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in guter Gesellschaft. Er findet hier seine letzte Ruhe an dem Ort, an dem auch der von einem antisemitischen Eiferer ermordete Revolutionär und erste Ministerpräsident Freistaates Bayern, Kurt Eisner und der von Freikorpsschlächtern erschlagene Anarchist Gustav Landauer ihre letzte Ruhe gefunden haben. Auch der mit den Worten „Wir Kommunisten sind alle nur Tote auf Urlaub“ nach der Niederschlagung der Münchner Räterepublik 1919 mutig seinem Hinrichtungskommando entgegengetretene Eugen Leviné ist hier begraben. Sie alle teilten Gabriels Ideale einer Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg. Sie teilten das Ideal eines demokratischen Sozialismus, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht.

Gabriel wird mir sehr fehlen, Gabriel mit seinem Humor und seinen kritischen Fragen,  Gabriel mit seinen guten Ratschlägen und seiner Hilfsbereitschaft und seiner Gastfreundschaft. Wir haben mit Gabriel einen guten Genossen und engen Freund verloren.

Ruhe in Frieden!

Von Dr Nick Brauen

 

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Ein großer Freund hat uns verlassen https://tamurt.info/de/ein-groser-freund-hat-uns-verlassen/ https://tamurt.info/de/ein-groser-freund-hat-uns-verlassen/#respond Fri, 07 Jul 2017 06:05:52 +0000 http://de.tamurt.info/?p=14412 MÜNCHEN (Tamurt) - Gabriel Levy, war ein großer Freund der Kabylei. Dank seiner Bereitschaft wurde die Frage der Kabylei im Jahre 2011 im Bundestag erwähnt und besprochen.

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MÜNCHEN (Tamurt) – Gabriel Levy, war ein großer Freund der Kabylei. Dank seiner Bereitschaft wurde die Frage der Kabylei im Jahre 2011 im Bundestag erwähnt und besprochen.

Gabriel war auch einer der ersten Mitglieder unseres Vereins, der Deutsch-Kabylischen Freundschaft e.V. (DKF). Er war ein Humanist und gegen jegliche Ausbeutung des Menschen. Die bedrohte Existenz des kabylischen Volkes hatte sein Engagement für die Unabhängigkeit der Kabylei bestärkt.

Ruhe in Frieden Gabriel. Die Kabylische Gesellschaft in Deutschland und die Freunde der Kabylei werden Dich nicht vergessen.

Die Beerdigung findet heute, den 7.7.2017 um 15 Uhr auf dem jüdischen Friedhof, Garchinger Straße 37, München, statt.

Masin Ammour für die Deutsch-Kabyilische Freundschaft e.V

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Rettung von Dr. Kameleddine Fekhar https://tamurt.info/de/rettung-von-dr-kameleddine-fekhar/ https://tamurt.info/de/rettung-von-dr-kameleddine-fekhar/#respond Sun, 09 Apr 2017 18:55:38 +0000 http://de.tamurt.info/?p=14401 EMMENDINGEN (Tamurt) - Fekhar Sehr geehrter Herr Delius, Wie kann Dr. Kameldien Fekhar, ein Mitglied der mazighischen (Berber), mozabitischen Nation in Süd-Algerien, vor dem Tod gerettet werden?

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EMMENDINGEN (Tamurt) – Fekhar Sehr geehrter Herr Delius, Wie kann Dr. Kameldine Fekhar, ein Mitglied der mazighischen (Berber), mozabitischen Nation in Süd-Algerien, vor dem Tod gerettet werden?

Herr Dr. Fekhar wurde verurteilt, weil er gegen die ungerechte Behandlung der Mozabiten durch die Sicherheit- und Zivilbehörden Algeriens war. Er sitzt seit dem 9.Juli 2015 in Haft. 60 andere Mozabiten teilen das gleiche traurige Schicksal. Da die algerische Justiz eine Justiz, ist, die unter dem arabo-islamischen Joch des algerischen Systems steht, war eine korrekte Rechtsverhandlung nicht möglich. Um sich zu wehren, ist Dr.Fekhar mehrmals in den Hungerstreik getreten. Der jetzige könnte der letzte sein.

Dr. Fekhar braucht internationale Unterstützung! Wir, vom Verein Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V. (DKF e.V.) meinen, dass die Gesellschaft für bedrohte Völker Dr.Fekhar vor dem TOD retten kann und bitten daher um Ihre Unterstützung. Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen diesbezüglich Ahsen Enderle-Ammour für den DKF e.V

Von Deutsch-Kabylische Freundschaft e.V. an Gesellschaft für bedrohte Völker

Ahsen Enderle-Ammour für den DKF e.V
Emmendingen, den 29.03.2017

dkfreundschaft@gmail.com

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Algerien : Der Poet Karim Akouche musste die Kabylei wegen Drohungen dringend verlassen https://tamurt.info/de/algerien-der-poet-karim-akouche-musste-die-kabylei-wegen-drohungen-dringend-verlassen/ https://tamurt.info/de/algerien-der-poet-karim-akouche-musste-die-kabylei-wegen-drohungen-dringend-verlassen/#respond Sun, 02 Apr 2017 08:00:12 +0000 http://de.tamurt.info/?p=14395 KABYLEI (Tamurt) - Ohne Rücksichtnahme auf die letzten AI-Reaktionen bezüglich der Verletzungen der Menschenrechte und der Versammlungs-und Meinungsfreiheit , bedroht das algerische System weiterhin Schriftsteller und andersdenkende Bürger.

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KABYLEI (Tamurt) – Ohne Rücksichtnahme auf die letzten AI-Reaktionen bezüglich der Verletzungen der Menschenrechte und der Versammlungs-und Meinungsfreiheit, bedroht das algerische System weiterhin Schriftsteller und andersdenkende  Bürger.

Der  Schriftsteller und Poet Karim Akouche aus Canada musste, wegen Drohungen seitens der Vertreter der wahhabisierenden  Regierung Algeriens und der Salafisten, die Kabylei, seinen Geburtsort,  dringend verlassen. Die Salafisten dulden keine andere Meinung als ihre. Die Machhaber in Algier nutzen, aufgrund ihrer totalen Arabisierungspolitik  in Algerien, die Religion als Mittel zum Zweck . Alle islamradikalisierenden Gruppen sind in der Kabylei zugelassen, solange sie nicht gegen  die Militärs und die Ordnungskräfte agieren.

Die letzte grosse Berber-Nation in Algerien, die sich pazifistisch gegen die Arabisierungspolitik und die Ausrottung ihrer Sprache und Kultur wehrt, lebt seit der Unabhängigkeit Algeriens 1962 unter repressiven Maßnahmen. Angesichts der vielen Debatten über die Türkei in den deutschen Medien, ist es erstaunlich, festzustellen, dass hier bei uns  sowohl im Fernsehen als auch in den Printmedien kein Wort darüber zu lesen ist, wie die Diktatur in Algerien versucht, die einheimischen Berbervölker  zu dezimieren.

Für den (DKF) Deutsch-kabylische Freundschafts-Verein e.V.
Hsen AMMOUR für Tamurt

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Künftig züchtige Kleidung für algerische Frauen? https://tamurt.info/de/kunftig-zuchtige-kleidung-fur-algerische-frauen/ https://tamurt.info/de/kunftig-zuchtige-kleidung-fur-algerische-frauen/#respond Tue, 21 Mar 2017 20:23:00 +0000 http://de.tamurt.info/?p=14390 ALGIER (Tamurt) - Künftig züchtige Kleidung für algerische Frauen? Es scheint ungeheuerlich und erinnert uns an Verhältnisse, die sich sonst eher im Iran, in Afghanistan oder den arabischen Ländern.

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ALGIER (Tamurt) – Künftig züchtige Kleidung für algerische Frauen? Es scheint ungeheuerlich und erinnert uns an Verhältnisse, die sich sonst eher im Iran, in Afghanistan oder den arabischen Ländern.

Die Abgeordneten haben am 3. März 2017 für einen Gesetzentwurf plädiert der vorsieht, dass Frauen im Fälle einer sexuellen Belästigung, eine Mitschuld haben, wenn sie zu unkeusch angezogen sind. Schlimmer noch: sie werden bestraft, weil sie selbst durch ihre unzüchtige Kleidung die sexuelle Belästigung überhaupt erst heraufbeschwört haben. Jener Gesetzesentwurf ist eine Veränderung des aus dem Jahre 1966 (8.Juni) stammenden  Gesetz 156-66 des algerischen Strafrechts.

Die Frage nach der Bestrafung sexueller Belästigung im öffentlichen Raum gegen Frauen scheidet offensichtlich die Geister im algerischen Parlament.

Der Abgeordnete Mohamed Medaoui von der Karama (Würde)- Partei unterstreicht, dass sich einige Frauen ‚provokant‘ anziehen würden und damit würden diese diese Belästigungen überhaupt passieren.

Nabila Bayaza, Abgeordnete der MPA-Partei antwortete auf die Karama- Partei  dass das Gesetz Frauen vor solch „umzivilem Verhalten schützen“ müsse, „ganz egal, wie die Frau sich kleide. Nichts kann eine solche Belästigung rechtfertigen. Man muss aufhören den Frauen die Schuld zuzuschieben,“ fügte sie hinzu.

Uli Rohde für Tamurt

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Yennayer 2967 in Berlin https://tamurt.info/de/yennayer-2967-in-berlin/ https://tamurt.info/de/yennayer-2967-in-berlin/#respond Mon, 16 Jan 2017 22:05:28 +0000 http://de.tamurt.info/?p=14381 BERLIN (Tamurt) - Die Veranstaltung des Vereines Deutsch-Kabylische Freundschaft zum masirischen Neujahrsfest war ein voller Erfolg. Die Masiren haben einen anderen Kalender und feiern bereits das Jahr 2967. Der Vereinsvorsitzende Ahmed Amrioui eröffnete die Verstaltung mit mahnenden Worten zur schlechten Menschenrechtslage in der Kabylei und wünschte allem Masiren in der Welt ein frohes neues Jahr. Dem schlossen sich Lyazid Abid, Gabriel Leví und Dr. Nick Brauns an. Gäste waren an dem Abend der kabylische Sänger Izga, der mit seiner Band aus Paris angereist kam, sowie Uli Rohde aus Hamburg. Sie sorgten für masirisches Flair und begeisterten ihr Publikum. Zum Nachlesen der Betrag von Lyazid Abid.

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BERLIN (Tamurt) – Die Veranstaltung des Vereines Deutsch-Kabylische Freundschaft zum masirischen Neujahrsfest war ein voller Erfolg. Die Masiren haben einen anderen Kalender und feiern bereits das Jahr 2967. Der Vereinsvorsitzende Ahmed Amrioui eröffnete die Verstaltung mit mahnenden Worten zur schlechten Menschenrechtslage in der Kabylei und wünschte allem Masiren in der Welt ein frohes neues Jahr. Dem schlossen sich Lyazid Abid, Gabriel Leví und Dr. Nick Brauns an. Gäste waren an dem Abend der kabylische Sänger Izga, der mit seiner Band aus Paris angereist kam, sowie Uli Rohde aus Hamburg. Sie sorgten für masirisches Flair und begeisterten ihr Publikum. Zum Nachlesen der Betrag von Lyazid Abid.

Liebe Mitbürger, liebe Freunde der Kabylei und des Tamazigh Volk. Wir feiern Yennayer 2967, ich wünsche Ihnen viel Glück und gute Gesundheit. Möge dieses neue Jahr eines sein, in dem sich Ihre Projekte und Wünsche materialisieren. Gemeinsam können wir beitragen, es zum Jahr der Entstehung eines Kabylischen Staates zu machen.

Wir wünschen unserem Heimatland, Deutschland, mehr Wohlstand und mehr Sicherheit. Dies ist die beste Verteidigung gegen die Rohheit der islamistischen Terroristen, die nur Terror und Gewalt der Menschheit zu bieten haben.

Wie könnten wir vergessen, was passiert ist, ein paar hundert Meter von hier? Am Breitscheidplatz, am 20. Dezember, haben 12 unschuldige Menschen ihr Leben durch den islamistischen Terror verloren. Heute Abend gedenken wir besonderes diesen Unschuldigen. Ich bitte Sie, eine Schweigeminute zu ihrem Gedächtnis einzuhalten. Den Familien der Opfer, den Verwundeten, Berlin und dem deutschen Volk, spreche ich meine Solidarität und die unserer Vereinigung. Wir sind tief getroffen durch diese Rohheit, bleiben aber mehr denn je solidarisch mit Deutschland in seinem Kampf gegen diesen grünen Faschismus.

Dieser Angriff, kurz vor Heiligabend, beweist den Geist faschistischer Sponsoren. Es zeigt die Strafe, die Nicht-Muslime zu erwarten haben, sollten diese Fundamentalisten an die Macht kommen. Wenn diese strak wären,  würden Sie, schnell feststellen, dass ihre Neigungen und Vorstellungen das genaue Gegenteil von den Ihren sind, Frau Merkel. Überdenken Sie bitte Ihre Beziehungen mit Ländern, die dem Terrorismus Vorschub leisten. Es ist dringend. Verweigern Sie die Entwicklungshilfe für Länder, die ihre Staatsangehörigen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, nicht wieder aufnehmen wollen. Dies ist ein guter Anfang, aber noch unzureichend.

Die Wurzeln des Fundamentalismus müssen bekämpft werden. Einige Länder, aus Nordafrika wie Algerien geben vor, gegen den Terrorismus zu kämpfen. In Wirklichkeit sind sie der Nährboden für religiösen Fundamentalismus. Fragen Sie den deutschen Botschafter in Algerien das algerische Schulprogramm zu prüfen, und Sie werden die kriminellen Absichten der algerischen Behörden feststellen können. Doch die Amazigh Völker von Algerien, vom französischen Kolonialismus befreit, streben danach in einer modernen und toleranten Gesellschaft zu leben.

Es ist genau die algerische Schule, die ein Islamisierungsprogramm betreibt, die die Ursache der Katastrophe ist, die Sie schließlich trifft. Die Kabylei bleibt ein Bastion des Widerstands gegen diese mörderischen Ideen der algerischen Regierung. Ihre Erfahrung ist einzigartig. Dem fundamentalistischen Islam widersteht sie seit 14 Jahrhunderten. Heute ist es ein Schrei der Verzweiflung, den sie an Sie richtet. Ihre Rettung wird nur durch die Gründung eines unabhängigen Staates möglich werden.

Im Nahen Osten leidet ein Volk mehr als die andere. Er leidet an der Heuchelei der internationalen Gemeinschaft, die sie als die einzige Kraft,  die im Kampf gegen den Islamischen Staat was ausrichten kann aber verweigert ihm das Recht auf Unabhängigkeit. Die Tuaregs, Mozabiten, der Rif in Marokko, die libysche Amazigh sind alle Völker, die es verdienen, dass ihre legitimen Rechte wiederhergestellt werden. In diesem Augenblick, Dr. Fakhar, einen mozabitischen Führer  befindet sich im Hungerstreik seit dem 3. Januar, ist dabei, ernsthaft sein Leben im algerischen Gefängnis zu riskieren. Sein Verbrechen war die Autonomie des Mzab zu fordern, um es aus dem Einfluß der Armee der algerischen Besatzung und ihre kolonialen Schule zu entfernen.
Seit Jahrhunderten kämpfen diese Völker gegen den Islamismus bei völliger Gleichgültigkeit der westlichen Länder. Möge dieses Jahr, dass der Völker sein, die in Stille leiden. Möge es das Jahr sein, in dem die unterdrückten Völker in ihr legitimes Recht wieder hergestellt werden.

Ruhm und Ehre für alle Kämpfer für die Freiheit!

Lyazid Abid

Berlin 14. Januar 2017

Kontakt : dkfreundschaft@gmail.com

 

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